Der Roman erzählt auf zwei Zeitebenen die Geschichte eines deutschen Archäologen, der 1943 im Auftrag der Wehrmacht nach Kreta reist, um Kunstschätze zu katalogisieren und zunehmend mit den Schrecken der Besatzung konfrontiert wird. Durch die Freundschaft mit Einheimischen und die Liebe zu einer Widerstandskämpferin entwickelt er sich vom unbeteiligten Mitläufer zum aktiven Gegner der Besatzer.
Parallel sucht Lukas Hollbach Jahrzehnte später in Hamburg nach den Geheimnissen der Vergangenheit seines Vaters und stößt dabei auf die Spuren des Archäologen und den Verbrechen auf Kreta. Eine Liebesgeschichte, die Aufarbeitung deutscher Schuld und eine Hommage an Kreta. Eindrucksvoll geschrieben!